Programm

Seamus Smyth – Spielarten der Rache

PULseamus-smyth-spielarten-der-racheP 38
Seamus Smyth (zum Autor…)
Spielarten der Rache

2015
EUR 14,80
ISBN 978-3-927734-61-6

Leseprobe/eBook hier

Direkt bestellen
ohne Versandkosten>

 

Irland Ende der Fünfziger. Eine Frau bringt Zwillinge zur Welt, doch Armut zwingt sie, die beiden Jungen in ein katholisches Waisenhaus zu geben. Ein Zwilling stirbt an den Folgen von Misshandlungen durch christliche Klosterbrüder, der andere, Red Dock, überlebt und taucht ab in die kriminelle Welt Dublins. Red Docks machiavellistischer Feldzug beginnt mit der Entführung eines Babys. Es ist das Kind des Polizisten, der die Brüder einst ins Waisenhaus brachte. Der gekidnappten Lucille droht nun das gleiche grausame Schicksal. Doch Red Dock ist mit seiner heimtückischen Attacke gegen eine Welt, die ihn und seinen Bruder verstieß, noch längst nicht am Ende.

In SPIELARTEN DER RACHE betritt Seamus Smyth dunkle Labyrinthe voller zerstörter Seelen, deren Amoralität und Besessenheit in den Versagungen und Misshandlungen der frühen Kindheit zu suchen sind, im Umfeld einer sakrosankten Kirche, deren Praktiken niemand zu hinterfragen hatte.

Der Ire Seamus Smyth hat sich für seinen Erstling „Spielarten der Rache“ einen wüsten Themenmix zusammengesucht und durch den Noir-Wolf gedreht. Er filtert aus den Missbrauchsskandalen um die katholischen Internate und Waisenhäuser einen bitterbösen und gewieft durchgeplanten Rachefeldzug eines ehemaligen Insassen, der zum psychopathischen Berufskriminellen mutiert ist, und kombiniert das Ganze mit den Streifzügen eines durchgeknallten Serienkillers namens Picasso, der Kunstwerke bastelt aus Körperteilen junger Mädchen. Da winken ganz unverfroren „Das Schweigen der Lämmer“ und „American Psycho“, Ratten, geifernde Hunde und ein unterirdisches Verlies inklusive. Wo die Erzählstränge zusammenlaufen, nimmt der Absurditätsgrad des Geschehens und seiner logistischen Abwicklung ungeahnte Höhen an, und die Parallelität von Grausamkeit in Erziehungsheimen und den Mordfantasien bekommt etwas Makabres.“
-Günter Grosser, Berliner Zeitung

Weitere Rezensionen…