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Die schwarze Messe
Merita war eine Göttin der Liebe,
ein Luder, heilig und profan zugleich. Eine exotische Königin
von goldbrauner Farbe, verführerisch wie ein Espresso
macchiato aus edelsten Arabica Bohnen. Doch wer war ihr
weißer Begleiter, der mit ihr im Anderson Hotel in Harlem
eincheckte? War es wirklich Reverend Deuteronomy Springer? Der Pfarrer
aus Jacksonville, Florida, der eigenartige Messen zelebrierte, sich in
der Bürgerrechtsbewegung engagierte und seine schwarze
Gemeinde zum Busboykott aufgerufen hatte? Wie auch immer, an der
Rezeption trug sich Meritas Begleiter als William Johnson ein, und das
wiederum war wohl eher eine Erfindung des erfolglosen Schriftstellers
Sam Springer aus Miami. Aber Merita war keine Erfindung. Ihr war egal,
wer er war, sie wollte ihn wirklich ...
Rezensionen
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Charles Ray Willeford wurde 1919 in
Little Rock, Arkansas, geboren. Als Vollwaise wuchs er bei seiner
Großmutter auf, bis die Depression das Überleben
nahezu unmöglich machte und er sich den Tausenden von
»Road Kids« anschließen musste, die im
Südwesten der USA von einem Obdachlosencamp zum anderen
trampten. 1935 schummelte er bei der Altersangabe und heuerte bei der
US-Army an, wo er es bis zum mehrfach ausgezeichneten
Panzerkommandanten brachte. Nach dem Militärdienst begann er
zu schreiben und veröffentlichte zahlreiche Pulp Originals.
Der endgültige Durchbruch gelang ihm in den späten
Achtzigern mit der Tetralogie um Hoke Moseley. Charles Willeford
verstarb im März 1988.
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