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Ouvertüre um Mitternacht
Die Stimmung in der Londoner
Bohème-Bar
„Bacchus“ ist getrübt. Nicht nur weil
Hitler ganz
Europa in einen Krieg stürzen will. Viel schwerer wiegt die
grausame Ermordung eines zehnjährigen jüdischen
Mädchens
aus der Nachbarschaft und der Verdacht, dass der Mörder
höchstwahrscheinlich einer der Stammgäste ist. Die
Polizei
tappt im Dunkeln. Detective Inspector Dick Turpin spult sein
Routineprogramm herunter, doch das ist der exzentrischen Powerfrau und
eigensinnigen Sozialreformerin Asta Thundersley nicht genug. Sie
ermittelt auf eigene Faust und beschließt, dem Täter
eine Falle zu stellen... Gerald Kershs grandiose Mixtur aus
Polizeiroman, Psychothriller und nihilistischem Noir zählt zu
den
Klassikern des Genres. Er erzählt von gescheiterten Existenzen
und
den Tücken
des Lebens und veranschaulicht, wie viele Verlierer für einen
Gewinnerauf der Strecke bleiben.
Rezensionen
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Gerald
Kersh (1911-1968) wurde in Teddington-on-Thames, London geboren und
verstarb mittellos als amerikanischer Staatsbürger in
Kingston, New York. Im Alter von 2 Jahren wurde er bereits für
Tod erklärt, lebte dann aber noch lang genug, um über
1000 Artikel, 400 Kurzgeschichten und 19 Romane schreiben zu
können. Während des zweiten Weltkrieges avancierte er
zum Bestsellerautoren und startete eine schillernde Karriere, doch
Steuerschulden, Krankheiten und persönliche Probleme im
späteren Leben machten ihm dann einen Strich durch die
Rechnung.
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