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Don Antonio ist ein Boss der neapolitanischen
Camorra, der seine Kinder im Geiste der Bibel erzogen hat. Sein Sohn
Giovanni verbrachte einige Monate in der Jugendhaftanstalt und
ehelichte dann Mariasole — eine Ehe, die den schwelenden Konflikt
zwischen der eigenen
und einer anderen Mafia-Familie beenden soll. Doch dann trifft Giovanni
Salvatore. Er ist von ihm derart angezogen, dass er es ohne Salvatore
nicht mehr aushalten kann. In der Welt des Don Antonio ist dies die
größte Sünde. Eine Sünde, die teuer bezahlt werden
muss.
Der neapolitanische Autor L.R. Carrino erzählt von den intensiven
inneren Kämpfen, die Giovanni ausfechten muss, bis er sein
Anderssein akzeptiert, und legt dabei besonderes Gewicht auf die
homophobe Intoleranz in der Welt des organisierten Verbrechens.
Rezensionen
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L.R. Carrino wurde 1968 in Neapel geboren.
Nach einem langen Aufenthalt in Rom hat er seinen Job als
Software-Ingenieur an den Nagel gehängt
und ist 2011 nach Neapel zurückgekehrt, wo er als freier
Schriftsteller lebt. In Italien veröffentlichteer die Romane Acqua Storta, Pozzoromolo und eine Reihe von
Gedichten und Erzählungen. Er schreibt fürs Theater und
Songtexte. Er ist gern allein und liebt die Mathematik,
Büffelmozzarella und das Meer im Oktober.
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