„Doerksen freut sich, dass Edgerton allerhand literarische Bezüge von Tennessee Williams mit Filmzitaten und trashig-coolen Kulturbezügen vermischt und ein Buch geschrieben hat, das trotz aller Wildheit auch die Themen Umverteilung und Gerechtigkeit in den Blick nimmt.“
-Perlentaucher
„Zu Beginn der Geschichte ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, denn Pete ist da bereits seiner Nemesis begegnet. Der Ich-Erzähler ist ein ehemaliger Baseballprofi, dessen Spielsucht ihm ständig Schulden bei den falschen Leuten und Bedarf an schnellem Geld einbringt. In der klebrigen Hitze seiner Wahlheimat New Orleans sitzt er den hirnverbrannten Plänen des Cajun Tommy LeClerc auf. Die beiden gehen eine Verbindung ein, die in ihrer katastrophalen Unaufhaltsamkeit einem Mentos gleicht, das in eine Flasche Cola geworfen wird; zwei auf ihre eigene Art unerklärlich liebenswerte Hohlbirnen, die keine drei Meter im Voraus denken.“
-Kathrin Doerksen, FAZ
„New Orleans: Ex-Baseball- Profi Pete und “Rothaut” Tommy wollen einem Mafia-Boss eine Hand absäbeln und ihn dann selbst das Lösegeld dafür beschaffen lassen. Damit sei der gefährlichste Teil einer Entführung umschifft. Aber wie Pete weiß: „Glücksspiel ist was für Verlierer.“ Noir-Groteske, alles andere als politisch korrekt“
-Krimibestenliste
„Les Edgerton ist eine Legende“
-Kolya Mensing, Deutschlandfunk
„Bevor Les Edgerton seine bislang 15 Romane schrieb, hat er wie seine Helden selbst Knasterfahrungen gemacht. Sein Buch ist ein weiteres Highlight im handverlesenen Programm von Pulp Master.“
-UIB, Buchjournal
„…eine vergnügliche Lektüre. Die bei allem Klamauk auch mal ins leicht Philosophische kippt, das aber gleich sarkastisch gebrochen wird. „Ich wusste nicht, welche Regung bei ihr die Oberhand behielt, Liebe oder Geldgier. Ich hoffte, dass es Geldgier war – denn die war berechenbar. Gott sei Dank gab es noch die alten Werte.“
-Hanspeter Eggenberger, culturmag
„Die frühen Filme von Quentin Tarantino plus Romane von Elmore Leonard und dann noch eine gehörige Portion Vulgarität und Brutalität, als solcherlei Mix kommt Les Edgertons Buch daher. Wer Schräges mag und Verlierer hoffnungsvoll als zukünftige Gewinner sieht, ist bei „Das grenzgeniale Pseudokidnapping“ bestens aufgehoben. In diesen (positiv gemeint) durchgeknallten Plot noch eine Liebesgeschichte einzubauen klingt schier unmöglich, ist aber herzerwärmend gut gelungen. Natürlich auch nicht gerade herkömmlich, dafür umso intensiver.“
-Christian Koch, Buchhandlung Hammett
„Das Kopfkino springt darauf zielstrebig an wie ein Alligatorbulle und lässt sich vom eigensinnigen Humor, sowie dem brutalen, anrüchigen und politisch unkorrekten Vibe tragen. In eine testosterongeschwängerte Essenz getaucht, lässt diese gewaltbereite, schmutzige und sexistische Southern Noir Komödie sicherlich kein Auge (und auch keine …) trocken..“
-lack of lies.de
„Das Buch ist mehr ein witziger (Hap and Leonard anyone?) und intellektueller als ein emotionaler Nervenkitzel. Es ist ein durch und durch unterhaltsamer, nicht ganz schmutzfreier (siehe oben) und quietschfideler Kriminalroman, der tatsächlich den Intellekt des Lesers fordert.“
-Kid Trelle, geh-kacken.de